ID – Industrial Design

Studieninhalte

Industial Design Studenten in der VorlesungDas Studium gliedert sich in drei Teile. Nach zwei Semestern wird mit einer Zwischenprüfung das Grundstudium abgeschlossen. Es ist Fächer übergreifend für Studierende der Studiengänge Industrial Design sowie Architektur.
Das Studium nach dem 2. Semester findet in den zwei Fachklassen von Prof. Uwe Fischer und Prof. Winfried Scheuer statt und führt nach weiteren zwei Semestern zum Vordiplom.
Die Oberstufe besteht wiederum aus vier Semestern, zu denen ein neuntes Semester für die Diplomarbeit kommt. Um das Spektrum der Entwurfsaufgaben zu erweitern, wird nach dem Vordiplom mindestens ein Entwurf (maximal zwei Entwürfe) in den Klassen für Architektur gemacht. Nach mindestens acht Semestern bzw. sechs Hauptentwürfen in den Fachklassen kann man sich für die Diplomprüfung anmelden. Den Abschluss bildet die Diplomarbeit, eine umfassend angelegte selbständige Entwurfsarbeit, für die vier Monate zur Verfügung stehen. Nach erfolgreichem Abschluss verleiht die Schule den akademischen Grad Diplom-Designer/in (Regelstudienzeit 9 Semester).

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die praktische Entwurfstätigkeit. Sie ist das Spezifikum der Ausbildung, in der exemplarische Problemstellungen an konkreten Aufgaben bearbeitet werden. Sie erfordern eine ganzheitliche Betrachtungsweise, bei der es darum geht, Anforderungen des Gebrauchs, arbeitswissenschaftliche, ästhetische, technologische, ökonomische, aber auch ökologische Bedingungen in eine überzeugende und zeitgemäße Form zu bringen. Das Studium des Industrial Design ist im weitesten Sinne als Projektstudium angelegt. Das bedeutet, daß sich am konkreten Projekt Wissen in einem ganzheitlichen Zusammenhang vermittelt.

Nicht fragmentiert, sondern gesamtheitlich gilt es alle Teilaspekte des Industrial Designs und deren Abhängigkeiten bei dieser „Learning by doing“ Arbeitsweise zu erfahren. Dabei werden immer die unterschiedlichsten Themen angeboten, deren Schwerpunkte vom experimentellen bis zum praxisorientierten Projekt reichen. Letztere werden in Kooperation mit verschiedensten Unternehmen durchgeführt (Airbus, Gaggenau, WMF, etc.). Es besteht aber auch in Sonderfällen die Möglichkeit in Absprache, eigene Themen vorzuschlagen um persönliche Schwerpunkte im Studium zu entwickeln.
Während des Studienverlaufes finden parallel Theorievorlesungen statt, die sich allgemein mit Fragen der Gestaltung beschäftigen, oder sich intervenierend auf spezifische Problemfelder beziehen. Das Zulassungsverfahren findet nur einmal jährlich statt.
 

 

1. – 2. Semester (Grundlehre Design und Architektur)

Einführung Entwerfen
Grundlagen des Konstruktierens
Gestaltungsübungen 1
Technisches Zeichnen und Darstellende Geometrie

3. – 4. Semester / Diplomvorprüfung

Entwurf Produktgestaltung I
Entwurf Produktgestaltung II
Modellbau I
Soziologie
Ergonomie I
Konstruktionslehre I
Werkstoffkunde / Fertigungstechnik
Wissenschaftliche Arbeiten
Konstruktions- und Gestaltungsübungen II
Freies Zeichnen
Entwurfszeichnen I
Architektur- und Designgeschichte

5. – 8. Semester

Entwurf Produktgestaltung III
Entwurf Produktgestaltung IV
Entwurf Produktgestaltung V
Freier Entwurf Produktgestaltung VI
Modellbau II
Marketing I
Marketing II
Ergonomie II
Konstruktionslehre II
Fertigungstechnik / Werkstoffkunde
Designmethodologie
Farblehre
Präsentationszeichnen

9. Semester

Diplomarbeit

Wahlpflichtfächer:

Gewerblicher Rechtsschutz, Freies plastisches Gestalten, Semiotik, Sonderprobleme Produktgestaltung, Fototechnik,
Typographie, Designgeschichte, Technisches Design, Designmanagment, Interface Design, Produktmanagement