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Kleinraumwohnen

Gestaltungsübung bei AM David Gebka
Studiengang Industrial Design
Sommersemester 2018

Wohnraummangel, Tiny Houses, Urbanisierung. Die Menschen werden mehr, die Welt wird enger, die Wohnungen werden kleiner. Wir beschäftigten uns in verschiedenen Themenfeldern (Schlafen, Kochen, Baden, Freizeit, …) mit Dingen für das beengte Leben.

Beteiligte Studierende: Julia Andalaft, Luisa Antonia Beyer, Jean-Pierre Embacher, Jonathan Kielhorn, Tobias Kopp, Manuel Kugler, Kasper Leisner, Juliana Ludwig, Etienne Ninkov, Rebekka Reeber

Julia Andalaft, Kasper Leisner / All-In-One-Kitchen

Kochen ermöglicht es, sich zu erholen, zusammen zu kommen und auch sich zu entfalten. Aber was ist das Wichtigste in einer Küche?
Wasser, Lageraum für Geschirr und Lebensmittel, Mülleimer, Herd und eine Arbeitsplatte.
Es ist ein Wassercontainer installiert, um die Küche von einer festen Installation zu befreien. Ein Raum muss nicht nur eine Küche sein. Aus diesem Grund ist die „All in One Kitchen“ 360° benutzbar und mobil. Klare Linien, Nahtlose Übergänge und ein sauberes Erscheinungsbild wollten wir optisch erreichen. Das ist das Ergebnis: Unsere 90*40*90cm große Küche auf 7,5 cm hohen Rädern mit allem was man braucht.

Luisa Beyer / Portable Desk

Arbeiten wo und wann man will, ohne Bindung an Räumlichkeiten. Der Schreibtisch zum Mitnehmen ermöglicht Menschen mit beengtem Wohnraum ihre Arbeit auszulagern. Die Grundform bietet Raum für analoges und digitales Arbeiten auf ausklappbaren Flächen und Stauraum für Dokumente. Die Fertigung besteht aus einem einzigen Pressvorgang. Erhitzte Holzformen werden auf das Grundmaterial Polyestervlies gepresst. Dieses erhärtet partiell und bildet Schreibflächen und gleichzeitigen Stauraum aus.

Manuel Kugler / Rückzugsort

Wohnen auf beengtem Raum stellt ein soziales Problem dar. Besonders dann, wenn sich mehrere Personen ein Zimmer teilen müssen. Das ständige Gefühl beobachtet zu werden und nicht einmal völlig für sich sein zu können bereitet vielen Menschen Probleme. Um dieses Problem zu minimieren wurde ein modulares Objekt gestaltet, welches einen Rückzugsort schafft. Die Verbindungen der einzelnen Bauteile sind über ein Magnetisches Stecksystem gelöst und ermöglichen somit eine simple Demontage und ein platzsparendes Aufbewahren.

Juliana Ludwig, Etienne Ninkov/ Lampe

Diese Deckenlampe erzeugt unterschiedliche Raumempfindungen durch unterschiedliche Beleuchtung.
Somit kann das Licht der Wohnsituation angepasst werden.
Durch einen Doppelschalengreiferklappmechanismus wird von indirektem zu direktem Licht gewechselt, welches durch Verdrehen der Lampe ausgerichtet werden kann.
Kleine Räume können so vom Bewohner selbst durch Licht unterschiedlich gestaltet werden.

Rebekka Reeber / stick it up

Das Multifunktionsboard behandelt die Problematik des Stauraummangels. Durch einfaches Um- und Anstecken von Rundhölzern ist es möglich, den neu gewonnenen Stauraum nach seinen eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Eine Dübel Konstruktion gewährleistet, dass die Rundhölzer fest verankert sind. Die stabilen Seile ermöglichen eine hohe Belastbarkeit. An horizontal angebrachten Gummiseilen können Bestandteile, welche nicht benötigt werden gelagert werden und sind dennoch sofort einsatzbereit.


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