ID – Industrial Design

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Potenziale

Freies Projekt von Carlo Kurth
Studiengang Industrial Design
Wintersemester 2017/2018

Die Arbeit an diesem Projekt war sehr intuitiv und wurde von intrinsischen Motivationen geprägt.
Wir neigen dazu, die Dinge, die uns umgeben als absolut anzusehen und sie nicht in ihren Grundlagen zu hinterfragen. Dabei eröffnet gerade das Infragestellen neue Möglichkeiten, die nicht zwangsläufig besser sind, aber auch nicht diesen Anspruch haben. Es sind Potenziale, die uns überall umgeben und aufzeigen, dass die Unantastbarkeit unserer Umgebung mit unseren Vorstellungen steht und fällt.

 

Pendelleuchte
Die Leuchte ist keine herkömmliche Leuchte. Die Leuchte besitzt anstelle des Stromanschlusses ein Pendel, welches ihr Leben einhaucht. Auf einzigartige Weise zeigt sie dadurch auf, was von Nöten ist, um Energie zu erzeugen und wie wenig ebendieser ausreicht, um unsere Aufmerksamkeit im Moment zu fangen, eine Tür zu einer anderen Sicht auf die Dinge zu öffnen. Es handelt sich um ein Objekt, welches eine Präsenz ausstrahlt und Aufmerksamkeit auf sich zieht, jedoch erst dann sein wahres Gesicht zeigt, wenn der Nutzer mit ihm interagiert.

 

Holzverbindung
Holz arbeitet im Vergleich zu anderen Materialien sehr stark. Mit diesem Umstand muss sich jeder, der etwas aus Holz fertigen will, arrangieren, was nicht immer einfach ist. Aus diesen Gedanken heraus habe ich mir die Frage gestellt, warum man immer gegen das Holz arbeitet, anstatt es für sich arbeiten zu lassen. Entstanden ist eine Methode, die es ermöglicht, durch das natürliche Quellen von Holz eine formschlüssige, stabile Verbindung mit allen gängigen anderen Materialien herzustellen. Der Einsatz von Werkzeugen ist an dieser Stelle überflüssig. So eröffnet sich ein neuer Umgang mit dem Werkstoff Holz im Bezug auf die Gestaltung.


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