Allgemeines

Toys Will Be Toys

Zweitsemester erforschen und gestalten Spielzeug.

Jonathan Ohr: Mount Fluji

Mount Fluji ist ein schwimmender Vulkan, der mithilfe eines einfachen physikalischen Effekts Schaum spuckt. Wird der Vulkan im Schaumbad nach unten gedrückt, baut sich im hohlen Körper Druck auf, wobei der Schaum durch die schmale Öffnung an der Oberseite fontänenartig herausgeschleudert wird.

Jan-Marvel Voggenreiter: Sinnesbaukasten

Das Projekt „Sinnesbaukasten“ widmet sich dem Erfahren der Sinne und der Umgebung in einen spielerischen Kontext. Die Bauklötze sollen durch ihre verschiedene Beschaffenheit und Eigenschaften Kinder dazu animieren, unterschiedliche Erfahrungen und Interaktionen anhand des
Spielzeugs zu entdecken. Alle Klötze bestehen aus einfachen Grundformen, die an sich keine Regeln besitzen, wie sie benutzt werden sollen. Intuitives entdecken und spielen, nach Lust und Laune, ist das Ziel.

Manuel Müller: upSET

Aus dem Gedanken, ob Betrug in Spielen als wichtiger Bestandteil seinen Platz finden kann entstand in der weiteren Entwicklung ein Würfelspiel, in welchem das Smartphone als Spielzeug dient. Die Aufgabenstellung und Tragweite des Spiels entsteht durch Diskussion der Spieler_innen. Die Abfolge der Würfe sorgt dafür, dass der Diskurs der Spieler_innen untereinander das Spiel und seinen Ausgang formt.

Marie Konzelmann: Holdemaid

Holdemaid Spielkarten.
Illustration und grün, rot und grau Siebdruck auf 300g Papier.
Die Spielkarten sind universell einsetzbare Skat-Spielkarten die durch illustrative Schlichtheit und eine Größe von 5×6,5 alle Altersgruppen ansprechen sollen.
Außerdem sind den Karten neu entwickelte Holdemaid- Spielregeln beigefügt, die den Spieler auffordern sollen, durch das Übernehmen eines
zugeteilten Charakters die eigene Selbsteinschätzung und gesellschaftlichen Schichten im Mittelalter zu hinterfragen.
Die Spielkarten sind in einer stabilen Aluminiumbox verstaut und somit gut zum Transport geeignet.

Nikita Neitzke & Lukas Braun: Klinkel

Klinkel ist ein Spiel bei dem der Spieler in seinem logischen und kreativen Denken gefordert wird und durch das geschickte Anordnen von Elementen den richtigen Weg findet. Ausgangspunkt für das Spiel ist ein gerastertes Spielfeld, ein kleiner Ball, ein Start von dem der Ball auf das Feld geschossen wird und auf dem Spielfeld stehende, modulare Platten, die den Ball in gezielte Richtung abprallen lassen.

Auf dem Spielfeld sind nun bis zu sechs nummerierte Platten vorgegeben, die in verschiedene Richtungen zeigen. Der Spieler ist nun aufgefordert, diese nun so zu ergänzen, dass der Ball einen Weg nimmt, der alle vorgegebenen Platten in der richtigen Reihenfolge mit einem Schuss berührt. Der Spieler muss geschickte Lösungen finden um das Spielziel zu erreichen.

Theresa Nürk: LAUFF Koffer

Kennt ihr auch das Phänomen der kinderverlassenen Straßen und leeren Spielplätze ?
Im Gegensatz höre ich jeden Morgen in der Bahn wie Kinder sich still gegenüber sitzen und über das neueste iPhone streicheln.
Für Eltern ist es schwierig, ihre Kinder außerhalb der sozialen Medien für etwas zu begeistern.

Ideen wie auch Anreize gehen irgendwann aus und man greift doch wieder verzweifelt zum nächsten Endgerät.
Der LAUF-Koffer kann das ändern.

Mithilfe des LAUF-Koffers sollen Kinder lernen, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.
Sie sollen aufmerksam werden, für das, was um sie herum passiert. Ob es mit der Natur, Menschen oder sich selbst zu tun hat.

Bei diesem Prozess werden sie von Pädagogen_innen und Bezugspersonen begleitet. Das passiert durch einen Impuls, der die Kinder aufforder, mit dem Koffer in unterschiedlichen Themenbereiche zu arbeiten.

Dass wir Deutschen Milliarden von Euro jährlich für Spielzeug ausgeben und vieles nach kürzester Zeit wieder im Müll landet, hat mich zu diesem Projekt motiviert.
Kinder sollten nicht ständig das Spielzeug wechseln, sondern selbst kreativ werden. Daher ist der LAUF-Koffer öffentlich zugänglich und aus einfacher Pappe zu gestalten. Wie und wo er später zum Einsatz kommt, bleibt Ihnen selbst überlassen.

Internetseite: https://lauhf-koffer.jimdosite.com/

Tobias Schenk: Treibholz

Das treibholz ist ein Balanceboard, das sich durch sein besonders weiches, flüssiges Abrollgefühl auszeichnet.
Das Brett aus Ahornformholz läuft auf einer elliptischen Massivholzrolle, die über eine Schiene geführt ist. Hierdurch kann das Brett auch in Längsrichtung kippen, ohne unkontrollierbar zu werden.
So fordert das treibholz Koordination und Gleichgewichtssinn bis zum Äußersten heraus und verspricht Spaß für Ungeübte und Könner.

Vivienne Benn: Hapnotize

Die Sinne werden gefordert und trainiert. Gerade dieser Aspekt der Sinnesanregung interessierte mich sehr. Mein Spielzeug konzentriert sich dabei vor allem auf den haptischen und den optischen Sinn. Das Spielzeug besteht aus zwei verschiedenen Rautenformen, welche wiederrum aus vier verschiedenen Materialien (Holz, Filz, Aluminium, Plexiglas) bestehen und infolgedessen aus vier verschiedenen Farben.
Der Tastsinn wird durch Gewicht, Oberfläche und Form und die optische Wahrnehmung durch Farbe, Glanzgrad und Form angeregt. Die Rauten haben besondere Winkel, eine mit 72° und die andere 36° Winkeln. Durch das Aneinanderlegen der Rauten entsteht ein Muster, welche aufgrund der besonderen Winkel eine aperiodische und lückenlose Parkettierung erzeugt.

Zixuan Zhou: Ablank

Der Name dieses Spielzeugs – des Kugelschreiber ist Ablank, ähnlich wie das deutsche Wort *ablenken*, was bedeutet, dass es Sie von dem ablenken kann, worauf Sie sich gerade konzentrieren, oder Sie sich zu Ihrem privatem Bereich in Ihrem Kopf zurückziehen kann – a blank.
Die Konstruktion, die Form, die verschiedenen Funktionen oder die Farben hängen mit vielen normalen menschlichen Verhalten zusammen,dass die Menschen machen, wenn sie sich auf etwas konzentrieren oder wenn sie keine Gedanken haben. Mit Ablank können Sie nicht nur drehen, sondern auch klicken, drücken usw., mit ihm können Sie alles probieren.


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