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Kunsthalle Göppingen

„Und wo sitzen sie“ Zwei Entwürfe zum Sitzen von Michal Levitzky, Jerusalem und Ania Wojcik, Warschau, die im Sommer 2014 zu Gast in der Klasse von Prof. Uwe Fischer waren, sind in der Kunsthalle Göppingen zu sehen.

Die Entwürfe entstanden im Sommersemester im Rahmen einer Kooperation mit der Kunsthalle Göppingen, die nach umfangreichen Umbauarbeiten, im November wieder eröffnet wurde. Insgesamt entstanden 33 Objekte, die unter Leitung von Bastian Müller entwickelt und von Studierenden des Studiengangs Industrial Design produziert wurden. Die Sitzgelegenheiten sind in der Kunsthalle für einen Zeitraum von einem Jahr zu sehen und zu benutzen.

Die Hocker von Michal Levitzky sind in zwei unterschiedliche Höhen ausgeführt und mit unterschiedlichen Verpackungsmaterialien umwickelt. Das teure und handwerklich aufwendige Verfahren steht im deutlichen Kontrast zu den einfachen und günstigen Verbrauchsmaterialien. Die Umkehrung der üblichen Produktionsstrategie erzeugt ein pittoresk humorvolles Erscheinungsbild.

Dagegen erinnert das Sitzobjekt von Ania Wojcik, durch die klar umrissene und fast abweisende monolithische Form, an einen Beichtstuhl. Außen mit dunklem schwarzen Stoff bezogen und Innen mit einem stark geometrischen Muster, hat dieses Sitzobjekt zwei unterschiedliche Gesichter. Darin sitzend fühlt man sich geborgen und akustisch abgeschirmt. Wem das nicht reicht zieht den Poncho im gleichen geometrischen Muster über um sich auch noch vor dem letzten neugierigen Betrachter zu schützen.

Kunsthalle Göppingen
Marstallstraße 55
73033 Göppingen

www.kunsthalle-goeppingen.de


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