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Ca$h, Money, Money

Hauptprojekt bei Vertretungsprofessoren Ana Relvao und Gerhardt Kellermann
Studiengang Industrial Design
Sommersemester 2018

Studierende beschäftigten sich hier mit dem Thema Geld, Währung, Wert. Entstanden sind sehr unterschliedliche Projekte, die mit dem Themengebiet ganz unterschliedlich umgehen – von einem Objekt, was zum Teilen anregen soll, zu einer Währung, die Spuren des ausgegeben werdens mit sich trägt.

Beteiligte Studierende: Fatima Aguilar, Lena Bryan, Kim Jacobi, Dohurn Park, Alex Schultz, Kübra Temiz, Michael Varga

Fatima Aguilar / UX CryptoWallet

What is the future of money?
Surely digital and without a doubt decentralized, that means that the future of money is cryptocurrency.
The solution to future payments is a wearable, an offline device without traceable data, just like cash. It supports the most common cryptocurrencies, you only need to upload the money that you want for the day or the week. Pay and receive money in normal life with other crypto users, with a gesture for paying and haptics technology to keep you in track about your money balance.
Be part of the new economy that we are shaping with UX.

Lena Bryan / DataBank

Ähnlich wie Geld, welches einen hohen Tauschwert für uns darstellt, sind personenbezogene Daten wertvoll. Standorte, persönliche Interessen und Kontakte tauscht man ein, um im Gegenzug einen Service nutzen zu können.
Aber wo sind meine Daten? Wer profitiert von ihnen? Und welchen Wert besitzt mein Datenprofil?

In der Zukunft könnte es eine Institution wie die „DataBank“ geben, die dabei hilft, eigene Daten im Überblick zu behalten und bewusst mit Datenspuren umzugehen. Um den Datenwert greifbarer zu machen, wird eine physische Präsenz geschaffen. Die Räumlichkeiten sind in drei Bereiche gegliedert – Service, Check und Trade.

Dohurn Park / Sher

Let’s SHER! Komm, setz dich doch zu mir und lass uns reden – ich geb dir was von meinem Stuhl ab.
Bei SHER dreht sich alles um das Teilen.
Das Teilen wurde in diesem Projekt als Interaktion verstanden, bei der die wärme und Freundlichkeit zum Vorschein kommt, die manchmal unter einer harten Schale verborgen liegt.

Alex Schultz / Haut und Knochen, ’ne Handvoll und ein Wurf

Rotgeld ist wertlos. Wie gehen wir mit dem gefundenen Stück Metall um, bis wir es wieder verlieren?
Wir sparen, transportieren und entwerten, jedoch ohne wie gewohnt damit zu bezahlen. In drei Schritten wird die Münze vom lästigen Massenprodukt zum klimpernden Erlebnis.

Zu Hause angekommen, werden die Hosentaschen geleert und die lästigen Münzen geraten in Vergessenheit. Langsam und schleichend formt sich eine Masse. Der Bauch wächst und wird von Haut und Knochen getragen.
Das Haus verlassend, wird auf das Ersparte zurückgegriffen. In Eile kommt selbstverständlich nur eine Handvoll dreckiges Rotgeld mit auf den Weg.
Ein Wurf durch den Schlitz. Kopf oder Zahl und die Münze wird für ein paar Sekunden zum klimpernden Unikat, bis sie von selbst neue Wege einschlägt.


Kübra Temiz / Karl ’n‘ Peggy

Karl
Wie würden Scheine und Münzen in digitalisierter Form in der Zukunft dargestellt?
Durch Texturen, wird das Gefühl an Bargeld wieder erweckt und somit eine neue Art von Überblick erschaffen.
Je nach Kontostand wird eine neue Textur hervorgehoben, um ein Gespür für die Ausgaben zu verschaffen.

Peggy
Ein Ring ersetzt das traditionelle Sparschweinchen.
Los geht es mit einer schrumpeligen Textur, dass ein niedriges Ersparnis symbolisiert. Umso mehr die Kinder ersparen um so praller wird Peggy und bekommt am Ende einen leichten glow.
Dadurch bekommen Kinder ein Hands On-feel für etwas das eigentlich nur noch auf digitaler Art abläuft.

Michael Varga / Conscious Unconsiousness – Design against overconsumption

Welche Produkte und Produktdetails fördern unseren Überkonsum und machen es uns besonders einfach? Wann konsumieren wir unbewusst?
Im Entwurf stehen nicht mehr Materialität, Produktion oder Ergonomie/Usability im Vordergrund, sondern der bewusste Umgang mit Produkteigenschaften, die den Überkonsum steigern.
Nur eine kleine Änderung am Produkt macht diese greifbarer und bewusster in der Wahrnehmung. Sie schleicht sich in den Alltag ein. Gestaltet wurden ein Kleiderbügel, ein Wasserhahn und ein Lichtschalter.


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